06.03.2020

Alle paar Jahre: Stillstandsarbeiten bei INEOS in Köln

Hier finden die Stillstandsarbeiten statt
Hier finden die Stillstandsarbeiten statt

Ab Freitag, 13. März 2020, beginnen bei INEOS in Köln umfangreiche Wartungs- und Inspektionsarbeiten. Diese dauern voraussichtlich bis Ende Mai 2020. In diesem Zeitraum werden durchschnittlich bis zu 2.000 weitere Menschen auf dem Gelände von INEOS in Köln tätig sein. Alle zusätzlich bei INEOS in Köln-Beschäftigten werden speziell zum Thema SHE (SHE=Safety, Health, Environment/Sicherheit, Gesundheit, Umwelt) unterrichtet.

Für INEOS haben Sicherheit und Gesundheit der eigenen und Partnerfirmenbeschäftigten sowie die Umwelt oberste Priorität. INEOS in Köln-Geschäftsführer Dr. Axel Göhrt formuliert das Ziel für alle eigenen und Partnerfirmenbeschäftigten klar und deutlich: „Null Unfälle, null Unfallereignisse!“

Unter Stillstand versteht man die Phase einer Anlage, in der nicht produziert wird. Wie Fahrzeuge alle zwei Jahre zur Kontrolle müssen, so werden die in der Regel kontinuierlich betriebenen Anlagen einer regelmäßigen, gesetzlich vorgesehenen Prüfung unterzogen, typischerweise alle fünf Jahre. Sämtliche Apparate, Kolonnen, Behälter und Rohrleitungssysteme werden geprüft. Zudem wird die Zeit während des Stillstands genutzt, um Reparaturen, Reinigungen, Instandsetzungen, Wartungen und nicht zuletzt Arbeiten zur Verbesserung der Produktionsleistung und zur Energieeffizienz zu realisieren. Es ist in unserem Interesse, diese Arbeiten zügig durchzuführen, damit die Anlagen danach wieder für die Produktion zur Verfügung stehen.

Bei INEOS in Köln erfolgt die Produktion in modernen Prozessanlagen, die rund um die Uhr in Betrieb sind. Unter anderem werden brennbare Gase wie Ethylen oder Propylen hergestellt. Kommt es wie nun zu geplanten Stillstandsarbeiten, müssen größere Gasmengen aus den Produktionsanlagen abgeführt werden. Die anfallenden Gase werden dabei gefahrlos über ein Fackelsystem aus Boden- und Hochfackeln verbrannt. Ist eine der Hochfackeln in Betrieb, kommt es zu einem sichtbaren Feuerschein und zu Geräuschentwicklung. Hoch- und Bodenfackeln sind Teil eines umfassenden Sicherheitskonzeptes. Sie sind für den Betrieb von chemischen Prozessanlagen elementare Sicherheitseinrichtungen und somit Bestandteil der Betriebsgenehmigung.

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