08.11.2019

Staatssekretärin Serap Güler besucht INEOS in Kölns erste TuWaS!-Grundschule GGS An den Kaulen

Versammelt zum Gruppenbild im Klassenraum
Versammelt zum Gruppenbild im Klassenraum

Serap Güler, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, informiert sich am Donnerstag, 7. November 2019, in der Kölner Grundschule GGS An den Kaulen über die Arbeit mit den Experimentiereinheiten der TuWaS!-Initiative. TuWaS! steht für Technik und Naturwissenschaften an Schulen.

Die Einheiten, die bei den Kindern Interesse an naturwissenschaftlichen Themen fördern sollen, werden in der Schule auch zur Sprachförderung genutzt und sind ein wichtiges Instrument der Integration. Die Schule hat einen hohen Anteil an Kindern mit Migrations- oder Fluchthintergrund. Ermöglicht wird die Arbeit mit „TuWaS!“ durch die Unterstützung von INEOS in Köln, größte „TuWaS!“-Förderin im Rheinland.

Serap Güler zeigt sich beeindruckt von der praktischen Arbeit. „Grundschulen sind Orte, an denen wichtige Voraussetzungen für gelingende Integration geschaffen werden. Projekte wie TuWaS! Köln/Bonn sind hierbei eine tolle Unterstützung, denn sie fördern nicht nur das Interesse an naturwissenschaftlichen Themen, sondern auch die Sprach- und Kommunikationskompetenzen der Kinder", sagt die Staatssekretärin.

Kommissarische Schulleiterin Kathrin Jung freut sich über die kontinuierliche Unterstützung durch den Nachbar INEOS in Köln seit mehr als zehn Jahren: „Die Kooperation mit der INEOS und der IHK zeigt, wie eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule aussehen kann. Wir waren eine der ersten TuWaS!-Schulen im Rheinland und die erste TuWaS!-Schule von INEOS in Köln. Das Projekt ist für uns eine große Bereicherung: Die Schülerinnen und Schüler forschen immer ganz begeistert an den spannenden Themen mit dem tollem Material. Dazu sind das stimmige Konzept und die regelmäßigen Fortbildungen eine große Unterstützung für unsere Lehrkräfte. Außerdem erkennen die Schülerinnen und Schüler dadurch auch die Bedeutung des Unternehmens und der Produkte, die aus den Stoffen hergestellt werden, wie zum Beispiel Spielsteine.“

Dr. Anne-Gret Iturriaga Abarzua, Leiterin Unternehmenskommunikation bei INEOS in Köln, betont die Bedeutung der frühen naturwissenschaftlich-technischen Förderung: „Als weltweit tätiges Unternehmen der Chemiebranche ist für INEOS in Köln die naturwissenschaftliche und technische Frühbildung immens wichtig. Das fabelhafte TuWaS!-Programm begeistert Schülerinnen und Schüler ebenso wie die Lehrkräfte. Durch nachfragendes Forschen wird das Verständnis von Zusammenhängen erweitert. Wir von INEOS in Köln fördern dieses nachhaltige Konzept seit mehr als zehn Jahren mit großer Begeisterung an inzwischen 36 Schulen im Rheinland.“

Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln, würdigt das Engagement von INEOS und vieler anderer Unternehmen im Rahmen von TuWaS!: „Wir haben TuWaS! 2008 ins Rheinland geholt, um Schulen im Unterricht in den MINT-Fächern zu unterstützen und schon früh Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik zu wecken. Heute fördern mehr als 60 Unternehmen auf diese Weise schon 142 Schulen in der Region. Der besondere Dank geht an unsere engagierten Mitgliedsunternehmen, die den Schulen durch ihre Förderung die Teilnahme ermöglichen.“

Bei dem Besuch der Staatssekretärin präsentieren die Kinder der Klasse 2b die Arbeit mit der Experimentiereinheit „Festkörper und Flüssigkeiten“. Dabei untersuchen die Kinder eine Auswahl von Materialien aus dem täglichen Leben. Die Schüler/innen beginnen die Einheit mit der Untersuchung von Festkörpern und sortieren sie anhand selbst gewählter Kriterien. Die Diskussion dieser Kriterien führt zum Konzept von Eigenschaften. Das erworbene Wissen wird dann genutzt, um die Eigenschaften von Flüssigkeiten zu untersuchen. Durch das Vergleichen und Sortieren der Materialien anhand einer Vielzahl von Eigenschaften lernen die Kinder zu klassifizieren – eines der grundlegenden wissenschaftlichen Konzepte.

Zur Beschreibung der Materialien nutzen die Kinder unter anderem eine große Zahl von Wort- und Adjektivkarten. Daher eignet sich die Einheit besonders gut zur Sprachförderung.

Über TuWaS!
TuWaS! wurde 2008 von den IHKs Köln und Bonn/Rhein-Sieg im Rheinland etabliert. Gemeinsam mit engagierten Unternehmen und Förderern aus der Region unterstützen sie das Projekt. In diesem Schuljahr arbeiten 24.000 Schülerinnen und Schüler in 142 Schulen im Rheinland mit TuWaS! und erleben lebendigen Unterricht in Naturwissenschaften und Technik. TuWaS! ist eine Initiative der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Freien Universität Berlin, die für die inhaltlichen und pädagogischen Konzepte von TuWaS! verantwortlich ist und das Projekt in Köln/Bonn wissenschaftlich begleitet. Weitere Informationen finden Sie unter www.tuwas-koeln-bonn.de

Hier der Link zum Download des Fotos, Copyright Piethan/IHK zu Köln: https://www.ineoskoeln.de/de/fotos/406
Bildunterschrift: v. l.: Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln, Schulamtsdirektorin Claudia Zeißig, Iris Wirths, Projekt TuWaS! IHK Köln, Serap Güler, Staatsekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW, Kathrin Jung, kommissarische Schulleiterin GGS An den Kaulen, Dr. Anne-Gret Iturriaga Abarzua, Leiterin Unternehmenskommunikation bei INEOS in Köln