18.03.2020

Kurzmeldung für Nachbar/innen zur geplanten Krackerrevision

Luftaufnahme vom INEOS-Standort Köln
Luftaufnahme vom INEOS-Standort Köln

Wir befinden uns aufgrund der massiven Ausbreitung des Coronavirus in Europa zurzeit in einer höchst unvorhersehbaren Situation mit vielen unbekannten Faktoren. Wir bei INEOS in Köln haben bereits im Februar einen Krisenstab eingerichtet, der täglich tagt, die Entwicklungen beobachtet und entsprechende Maßnahmen einordnet und festlegt. Der Krisenstab setzt sich zurzeit zusammen aus der Geschäftsführung, dem Pandemiebeauftragten, dem Vorstand und Mitgliedern der Abteilungen Sicherheit, Qualität und Risikomanagement, Technische Services, Supply Chain und Unternehmenskommunikation sowie dem Betriebsrat. Der Krisenstab von INEOS in Köln stimmt sich eng mit dem Krisenstab des Chempark Dormagen ab.

Es ist bemerkenswert, wie schnell und dynamisch sich die Einschätzungen und Maßnahmen zum Coronavirus seitens der offiziellen Stellen ändern. Wir beobachten die Lage sehr genau und schätzen die Situation für den INEOS-Standort Köln ein unter Maßgabe unseres INEOS-Vorstandsvorsitzenden Sir Jim Ratcliffe: „Unsere unmittelbaren Prioritäten sind die Sicherheit unserer Beschäftigten und die Aufrechterhaltung unserer Anlagen und unseres Geschäfts.“ Bei INEOS haben die Bereiche Sicherheit, Gesundheit und Umwelt höchste Priorität – das sind die Leitlinien, nach denen wir unser Handeln ausrichten.

Dies sind ungewöhnliche und schwierige Zeiten, die von uns allen die entsprechende Achtsamkeit und Solidarität erfordern, um die Ausbreitung dieses Virus bestmöglich einzugrenzen und das Erkrankungsrisiko für alle weitestgehend zu minimieren.

Wir wissen nicht, wie sich die Lage national und international weiterentwickelt. Wir wissen heute noch nicht, welche Maßgaben von den Behörden erlassen werden. Insofern können wir die Situation auch nur von Tag zu Tag bewerten und entsprechend agieren und reagieren.

In diesem Zusammenhang betrachten wir zurzeit auch mit höchster Priorität den vor einer Woche kommunizierten Revisionsstillstand unserer Krackanlagen und werden darüber zu gegebener Zeit kommunizieren.

Uns ist bewusst, dass es im nachbarschaftlichen Umfeld bezüglich der geplanten Revisionsmaßnahmen Klärungsbedarf gibt. Entsprechende Fragen zum Thema von zusätzlich am Standort einzusetzenden Personal wurden an uns herangetragen. Wir prüfen nun in Absprache mit unseren Partnerfirmen sämtliche Optionen und ziehen auch das von der Bundesregierung heute in Kraft gesetzte Einreiseverbot in die Bundesrepublik Deutschland in Betracht. Sobald uns gesicherte Informationen vorliegen und wir entsprechende Entscheidungen getroffen haben, werden wir erneut eine Kurzmeldung für Nachbarinnen und Nachbarn herausgeben.

Hier der Link zum Download des Fotos.