26.04.2018

Girls‘ Day 2018: 30 Mädchen bei INEOS in Köln

Tuba Savluk lebt ihr Interesse an Chemie bei spannenden Versuchen aus
Tuba Savluk lebt ihr Interesse an Chemie bei spannenden Versuchen aus
Herlind Hartwig beweist beim Löten feinmotorische Fertigkeiten; im Hintergrund Auszubildender Maximilian Schulz
Herlind Hartwig beweist beim Löten feinmotorische Fertigkeiten; im Hintergrund Auszubildender Maximilian Schulz

Mit Spaß an Chemie in die Zukunft

Früher experimentierte Anna-Lena Ruef gerne im Kinderzimmer mit Farben an den eigenen vier Wänden. Nun erhielt die 13-Jährige entsprechende Rahmenbedingungen für ihren Experimentiergeist: Die Schülerin ist eines von 30 Mädchen aus 20 Schulen, das im Ausbildungszentrum von INEOS in Köln die Welt der Naturwissenschaften live erlebt. Anlass ist der bundesweite Girls‘ Day, an dem sich INEOS in Köln zum 18. Mal beteiligt.

„Vielfalt spielt in unserem Unternehmen eine große Rolle und wird selbstverständlich gelebt. Um langfristig den Frauenanteil bei uns zu erhöhen, beteiligen wir uns seit dem Start dieser Initiative jedes Jahr am bundesweiten Girls‘ Day“, betont Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Dr. Patrick Giefers. „Die interessierten Mädchen lernen an einem Tag die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten bei INEOS in Köln kennen. Denn wir bieten hervorragende Chancen auf interessante Jobs“, so Dr. Giefers.

Ausbildungsleiter Siegfried Franke: „Beim Girls‘ Day entdecken die Mädchen vor Ort, wie vielfältig Naturwissenschaften sind und welchen Nutzen sie in unserem Alltag haben. Der Girls‘ Day ist für die Mädchen eine optimale Gelegenheit, praktisch und hautnah zu erleben, wie faszinierend die Welt der Chemie ist und welche Ausbildungsberufe wir anbieten“, so Franke.

Im Ausbildungslabor stellen die Mädchen unter Anleitung von zehn Azubis des ersten und zweiten Lehrjahres ein Parfüm her. Sie bauen die benötigten Apparaturen auf, wiegen grammgenau ab und rühren vorschriftsgemäß die einzelnen Stoffe ein. „Meine Mutter arbeitet bei INEOS in Köln. Ich wollte nun selbst einen Einblick bekommen“, so die 15-jährige Franziska Abels. Katharina Kappes bringt auf der großen Willkommenstafel ihre Begeisterung zum Ausdruck: „Spaß für die Zukunft“ gibt sie als Motivation für ihren Aufenthalt im Chemielabor an. Ganz vertieft ist Tuba Savluk: „Ich interessiere mich sehr für Chemie und kann mir gut vorstellen, einen naturwissenschaftlichen Beruf zu ergreifen.“ Die 14-jährige Schülerin der Edith-Stein-Realschule findet die Abläufe im Labor – vom Aufbau der Apparatur bis zum fertigen Produkt – äußerst spannend.

Spannung gibt es auch in der Elektrowerkstatt. Hier gilt es, mit feinmotorischem Geschick winzige Drähtchen zu löten, die angebrachten Lämpchen zum Leuchten zu bringen und auf Knopfdruck einen Ton zu erzeugen, um ein elektronisches Spiel zu bauen. „Elektrizität finde ich richtig klasse und habe heute schon viel gelernt. Die acht Auszubildenden erklären alles sehr gut“, lobt die 13-jährige Herlind Hartwig, Schülerin am Gymnasium Odenthal. Zum Schluss heißt es: Arbeitsplatz aufräumen und alles ordentlich zurücklassen. Doch die selbstgemachten Bodylotions und Lötarbeiten nehmen die Mädchen mit nach Hause.

Hintergrundinformation
Der Girls‘ Day ist weltweit das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Seit dem Start 2001 haben etwa 1,7 Millionen Mädchen teilgenommen. Im vergangenen Jahr erkundeten rund 100.000 Mädchen Angebote in Technik und Naturwissenschaften.

Hier finden Sie die Fotos zum Download:
http://www.ineoskoeln.de/de/fotos/360
http://www.ineoskoeln.de/de/fotos/361