19.05.2016

INEOS: Vertretung der Arbeitnehmer/innen in Aufsichtsrat gewählt

Die neu gewählte Vertretung der Arbeitnehmer/innenseite im Aufsichtsrat (v. l.): Michael Schmitz, Dr. Ralf Gesthuisen, Holger Trimborn, Thomas Meiers, Rainer Müller (nicht im Bild: Karin Erhard)
Die neu gewählte Vertretung der Arbeitnehmer/innenseite im Aufsichtsrat (v. l.): Michael Schmitz, Dr. Ralf Gesthuisen, Holger Trimborn, Thomas Meiers, Rainer Müller (nicht im Bild: Karin Erhard)

Die Beschäftigten von INEOS in Köln und INEOS Phenol in Gladbeck haben die Vertretung für die Arbeitnehmer/innen in den Aufsichtsräten der Gesellschaften INEOS Köln GmbH und INEOS Deutschland Holding GmbH gewählt. Für beide Gremien gab es eine gemeinsame Liste von Kandidatinnen und Kandidaten. Die Wahl fand am 10., 12, und 13. Mai 2016 statt, die Wahlbeteiligung lag bei 54 Prozent. Die sechs Mitglieder für die Arbeitnehmer/innen setzen sich aus drei Betriebsräten, zwei Gewerkschaftsmitgliedern sowie einem Vertreter der leitenden Angestellten zusammen.

Aus den Reihen des Betriebsrats wurden Rainer Müller, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats und Betriebsratsvorsitzender von INEOS in Köln, sein Stellvertreter Michael Schmitz und Holger Trimborn, Betriebsratsmitglied von INEOS in Köln, gewählt.

Als Gewerkschaftsvertretung wählten die Beschäftigten Thomas Meiers, Bezirksleiter der IG BCE, Bezirk Köln-Bonn, und Karin Erhard, Vorstandssekretärin der IG BCE Hauptverwaltung Hannover.

Als Vertreter der leitenden Angestellten erhielt Dr. Ralf Gesthuisen, Vorsitzender des Sprecherausschusses von INEOS in Köln, die meisten Stimmen. Er und Holger Trimborn gehören dem Gremium erstmalig an.

Mehmet Tasin, Vorsitzender des Hauptwahlvorstands, zieht ein positives Fazit: „Dank des großen Engagements der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer konnte die Wahl reibungslos organisiert und durchgeführt werden. Mit dem erstmals eingesetzten elektronischen Zählsystem haben wir die insgesamt 8.418 Stimmzettel für die drei Wahlblöcke in einer Rekordzeit von knapp zwei Stunden ausgewertet.“

Rainer Müller betont die Bedeutung der Aufsichtsratsgremien: „Als Vertretung der Arbeitnehmer/innen im Aufsichtsrat haben wir die Möglichkeit, Entscheidungen mit zu beeinflussen, die für die Zukunft wichtig sind. Es ist positiv, in beiden Gremien mit identischen Vertreterinnen und Vertretern dieser Aufgabe nachkommen zu können.“

Thomas Meiers bewertet die Wahlbeteiligung „oberhalb von 50 Prozent“ positiv: „Sie liegt auf dem gleichen Niveau wie vor fünf Jahren. Mit diesem Mandat können wir als Vertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Interessen mit der Arbeitgeberseite auf Augenhöhe verhandeln und vertreten.“

Die Amtszeit des Aufsichtsrats beträgt fünf Jahre. Nach der noch zu erfolgenden Wahl der sechs Sitze umfassenden Arbeitgebervertretung durch die Gesellschafterversammlung beginnt die Amtszeit des neuen zwölfköpfigen Gremiums mit der konstituierenden Sitzung, die für Herbst 2016 vorgesehen ist.

Der Aufsichtsrat ist ein Kontrollgremium. Er setzt sich je zur Hälfte aus Vertreter/innen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer/innen zusammen. In erster Linie überwacht er die Geschäftsführung, überprüft die Geschäftsbücher, stimmt zu tätigenden Geschäften zu und diskutiert die strategische Ausrichtung der Geschäftstätigkeit.

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