Hochdruckanlagen

INEOS betreibt am Standort Köln mehrere Anlagen zur Herstellung von Polyethylen, darunter zwei Anlagen im Hochdruckverfahren. In diesen Anlagen werden Ethylenmoleküle mit der Summenformel C2H4 unter hohem Druck zu Ketten, dem sogenannten Polyethylen, zusammengefügt. Hoher Druck bedeutet in diesem Fall ca. 2.000 bar. Zum Vergleich: ein Fahrradreifen hat einen Druck von 2 bar. Im Marianengraben, dem tiefsten Punkt der Meere, liegt der Druck bei etwas über 1.000 bar in 11.000 Metern Tiefe. Um diesem enormen Druck von 2.000 bar standzuhalten, haben die Reaktionsbehälter in Hochdruckanlagen eine Wandstärke von etwa einem Meter mit einem Inhalt von etwa einem Kubikmeter. Die Hochdruckanlagen bei INEOS in Köln werden nach dem heutigen Stand der Technik betrieben.

Polyethlyen ist ein Kunststoff, der für die Herstellung von Folien, Innenbeschichtungen von Getränkeverpackungen, Trinkwasserrohren, Kabelummantelungen etc. verwendet wird und unser modernes und hygienisches Leben möglich macht.