Brandfolgeprodukte (Blausäure)

Blausäure oder Cyanwasserstoff (HCN) entsteht bei der Verbrennung von Acrylnitril (ACN), ebenso wie bei Kunststoff- oder etwa auch bei Waldbränden. Blausäure ist ein toxisch relevanter Stoff im Brandfall und kann in vielen Brandereignissen nachgewiesen werden.

Die Messwerte der Berufsfeuerwehr beinhalten Blausäure-Messungen, die bis auf vier Messergebnisse (< 2 ppm) als Null ausgewiesen sind, also unterhalb der Nachweisgrenze liegen. Der Grenzwert von 1,9 ppm ist eine Empfehlung der MAK-Kommission, stellt jedoch keine geltende Norm dar. Das Bundesamt für Zivilschutz setzte 1997, als MAK-Werte noch nicht formuliert waren, die Geruchsschwelle bei 0,5-5 ppm und den MAK-Wert bei 10 ppm fest.